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Dr. Florian Freistetter - "Wie kommt die Astronomie ins Bier?"

Florian Freistetter, geboren 1977, hat an der Universität Wien Astronomie studiert und als Astronom an den Universitäten von Wien, Jena und Heidelberg gearbeitet. Er schrieb nicht nur seine Doktorarbeit über Asteroiden, einer ist sogar nach ihm benannt. 2008 rief er das Astronomie-Blog Astrodicticum simplex ins Leben, das zu den meistgelesenen Wissenschaftsblogs in deutscher Sprache gehört. Bisher hat er fünf Bücher geschrieben: "Krawumm! Ein Plädoyer für den Weltuntergang" (Ecowin, 2012), „Der Komet im Cocktailglas“ (Hanser, 2013), ausgezeichnet mit dem Preis „Wissenschaftsbuch des Jahres 2014“, „Die Neuentdeckung des Himmels“ (Hanser, 2014), „Wissensbuch des Jahres“ in der Kategorie Publikumswahl, "Rosetta - Rendezvous im All" (Hanser, 2014) und "Asteroid Now" (Hanser, 2015) Er lebt und arbeitet als Wissenschaftsautor in Jena.

Anna Müllner - "Wie guter Wein? - Weshalb wir altern"

Anna Müllner ist gerade am Ende ihrer Promotion in Biologie angelangt. Studiert hat sie in Rheinbach, Aberdeen und Heidelberg - und zwar so diverse Fächer wie angewandte Biologie, Biomedizin, Forensik und Molekulare Biotechnologie. Dann landete sie am Deutschen Krebsforschungszentrum, wo sie sich mit der zellulären Alterung - der zellulären Seneszenz - beschäftigt hat. Dabei hat sie die DNA-Schadensantwort untersucht, die Reaktion einer Zelle auf Beeinträchtigungen des Erbguts. Mit ihrem Blog (1ife5cience.de) bringt sie Laien Wissenschaft näher. Gleichermaßen hat sie sich am DKFZ für Schülerprojekte engagiert.

Lars Fischer - "Nanomaschinen des Todes"

Lars Fischer hat neben dem Abitur eine Ausbildung zum Chemielaboranten gemacht und arbeitete als Analytiker, bevor er an der Universität Hamburg Chemie studierte. Nach dem Abschluss arbeitete er als Autor u.a. für die "Nachrichten aus der Chemie und "Spektrum der Wissenschaft". 2008 übernahm er die redaktionelle Betreuung der Blogplattform "SciLogs" und arbeitet seit 2010 als Redakteur für spektrum.de. Seine wichtigsten Themen sind Chemie und Materialforschung, Molekularbiologie, Infektionskrankheiten und Plattentektonik. Außerdem engagiert er sich für Open Access und Open Science.
David Rickerby - "Nano and Water – Opportunity or Risk?"

Dr. David Rickerby is asenior scientific officer in the Institute for Environment and Sustainability at the European Commission Joint Research Centre, Ispra, Italy. After obtaining his PhD University of Cambridge, he carried out postdoctoral research at the Pennsylvania State University. He was a visiting professor at the University of Quebec for several years and has taught graduate courses at the University of Trento and the University of Venice and has also presented popular scientific talks to school students. He was one of a panel of international experts who wrote a chapter on nanotechnology and the environment for the UNEP GEO Year Book and is a member of the OECD Working Party on Manufactured Nanomaterials, Steering Group 9 on Environmentally Sustainable Use of Nanotechnology.

Dipl.-Phys. Philipp Schrögel - "Bürgerbeteiligung in der Forschung: Wissenschaft trifft Wutbürger?"

Philipp Schrögel hat sein Diplom in Physik an der Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Schwerpunkt Strahlen- und Medizinphysik absolviert. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Physikalischen Institut, am Zentralinstitut für Angewandte Ethik und Wissenschaftskommunikation sowie als Projektmitarbeiter für das Präsidium der Universität Erlangen-Nürnberg. Im Anschluss studierte er als McCloy Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes an der Harvard Kennedy School of Government. Dort absolvierte er einen Master in Public Policy mit dem Schwerpunkt Science and Technology Policy. Bis September 2014 war er bei IFOK als Berater in den Themenfeldern Technik- und Wissenschaftskommunikation, Bürgerbeteiligung und Foresight beschäftigt. Seit September 2014 arbeitet er selbstständig in seinem Büro für Wissenschafts- und Technikkommunikation. Parallel dazu forscht er im Rahmen einer Promotion am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am KIT zu Einfluss und Wirkung von Bürgerbeteiligungsformaten im Wissenschafts- und Technologiebereich auf die beteiligten Wissenschaftler/innen.

Dr.–Ing Georg Wagner - "Saubere Sache – Nanocoatings, Rotweinflecken und anderer Schmutz“

Georg Wagner hat in Saarbrücken Chemie studiert und Diplom und Promotion am Institut für Neue Materialie (INM) angefertigt. Bereits in dieser Zeit hat er sich mit der Entwicklung von Beschichtungsstoffen und deren Eigenschaften beschäftigt. Erst industrielle Erfahrungen sammelte er in konventionellen Lackfabriken als Entwicklungs- und Laborleiter, bevor er zusammen mit weiteren Gründern im Jahr 2000 sein eigenes Unternehmen NTC Nano Tech Coatings GmbH gründete. Das Unternehmen entwickelt und produziert eigene Nanobeschichtungen für unterschiedliche Anwendungsfelder. Überwiegend sind dies Schutzschichten für Aluminium und Betonoberflächen. Neben sehr guten Schutzeigenschaften weisen diese Oberflächen sogenannte Smart-Properties auf, wie z.B. die bekannten easy-to-clean Effekte. Im Jahr 2004 erhielt das Unternehmen den Deutschen Materialeffizienzpries sowie 2007 den Innovationspreis der SPD. Das Unternehmen ist insbesondere in vielen internationalen Märkten erfolgreich unterwegs.